Das Handwerk bleibt.
Versucht man sich die heutige Welt ohne den Einsatz
von Computern vorzustellen, kommt man schnell an seine Grenzen.
Besonders dann, wenn es sich nicht um Maßstäbe handelt,
die auf einen normalen Schreibtisch passen und jeder Buchstabe
und jede Form die eigene Größe im Ergebnis weit überschreitet.
Mit der Hand vorgezeichnet, auf Transparentpapier vergrößert,
mit erfinderischem Geist auf verschiedene Materialien und Gegenstände
transportiert - der damalige Alltag eines Werbetechnikers war
vergleichbar mit dem eines Künstlers. Mit seinen Fixterminen,
einem festen Budget und einer limitierte Anzahl an Möglichkeiten,
diente dieses Handwerk wie heute nur einem bestimmten Zweck: auffallen!
1977 entschloss sich der Schildermacher Erich Düster,
nach langjähriger Erfahrung in unterschiedlichen Werbeateliers
Kölns, seine eigene kleine Werkstatt in kölner Westen
zu eröffnen. Und trotz aller anfänglichen Schwierigkeiten
etablierte sich die Werbewerkstatt über die Jahre dank des
unternehmerischen Denkens und Handelns des Gründers und dem
Fleiß und der Zuverlässigkeit aller Beteiligten. Dies
ermöglichte eine stetige Weiterentwicklung.
Die zunehmende Anfrage von namhaften Kunden und
die ständige Steigerung des Qualitätsstandards führte
dazu, dass 1988 eine neue Halle gebaut wurde. Mit ausreichend
Platz für große Werbeobjekte und moderne Maschinen.
Das Wissen fließt weiter.
Neben den damals vier Angestellten nahm man sich
schon immer die Zeit, die eigenen Fähigkeiten auch an Lehrlinge
weiterzugeben. Fasziniert von dem Werkstatttumult, den bunten
Farben, vielen Werkzeugen und den riesigen Dimensionen kamen 1983
und 1985 auch die beiden Kinder des Gründers dazu, eine Lehre
zu beginnen um die Familientradition später weiter zu führen.
Heute, 27 Jahre später, arbeitet Werbemeister
Achim Düster in erster Linie am weiteren Ausbau des hohen
technischen Standards und der Optimierung von Arbeitsprozessen.
Seine Schwester Lydia Trost unterstützt als Beraterin, neben
Ihrer Tätigkeit als Lehrerin in einer Werbetechnikschule,
den Familienbetrieb tatkräftig.
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